Sicherheit - Schornsteinfeger Franz-Peter Baumanns

Sicher ist sicher

Moderne Feuerungsanlagen stellen hohe Ansprüche an Messtechnik und Know-how.
Der Schornsteinfeger beherrscht beides. So sorgen wir für einen sicheren Betrieb.

- Kehren und Reinigen von Schornsteinen, Abgasleitungen, Verbindungsstücken und Feuerstätten zur Kontrolle, ob schädliche Abgase ordnungsgemäß aus Ihrem Wohnbereich abgeführt werden können.

- Regelmäßige Kontrolle der Feuerungsanlagen auf ordnungsgemäßen baulichen Zustand und auf sicheren Betrieb, mit speziellen Prüfgeräten. Wird ein Mangel entdeckt, erfolgt eine schriftliche Meldung an den Hauseigentümer oder an den Betreiber und die Abstellung wird überwacht.

- Messtechnische Überwachung der Verbrennungsqualität in Ihrer Feuerstätte zur Verminderung von Schadstoffen in unserer Umwelt. Die messtechnische Überwachung ist nicht nur ein wichtiger Beitrag für unsere Umwelt, sondern hilft Ihnen auch Energie einzususparen.

- Kontrolle neu errichteter oder geänderter Schornsteine, Abgasleitungen und Feuerstätten auf Einhaltung der geltenden Bauvorschriften zu Ihrer Sicherheit.

- Kontrolle der ausreichenden Verbrennungsluftzufuhr für Ihre Feuerstätte, damit es nicht zu einem möglichen gefährlichen Austritt von Kohlenmonoxid kommt. Kohlenmonoxid ist ein giftiges Gas, das bei einer gestörten Verbrennung entsteht. Tritt es aus der Feuerstätte aus, gefährdet es Menschenleben.

- Erhaltung der Raumlufthygiene in Ihrem Wohnbereich ( Wohnungslüftungen, innenliegende Bäder ) durch Reinigen und Überprüfen von Lüftungsanlagen.

- Überprüfen von Störungsmeldungen vor Ort und Ergreifen der erforderlichen Maßnahmen ( z.B. Sicherung des Schornsteines / der Abgasleitung durch Anbringen eines Dohlenschutzgitters ).

- Information zum vorbeugenden Brandschutz. Gerade im Wohnungsbau wird immer wieder ein Anbringen von lebensrettendem Rauchmelder vernachlässigt.

Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen!!!


Ausreichend Lüften und trotzdem Energie sparen?

In Verbindung mit der Energie-Einsparung und einem immer größer werdenden Dämm- und Dichtungsmarathon werden bauphysikalische Zusammenhänge häufig übersehen oder ganz außer acht gelassen.

Bei einer nutzerabhängigen Wohnungslüftung in Form von reiner Querlüftung erhöht sich infolge der wärmegedämmten, sehr dichten Gebäudehülle mit neuen Isolierfenstern häufig die relative Luftfeuchte (wie in einer genau untersuchten Wohnung) auf 70% und mehr.

Die überschüssige Feuchte wird nicht mehr weggelüftet, sondern von den Außenwänden und Laibungen aufgesogen. Hierdurch füllen sich die feinen Poren und Kapillarfugen.

Die trockene, dämmende Luft wird durch die Feuchtelast aus den Poren verdrängt und gibt somit den Weg frei für eine außer Kontrolle geratene Wärmeleitung; denn Wasser hat bekanntlich die 25-fache Wärmeleitfähigkeit gegenüber Luft!


Heizenergie & physikalische Zusammenhänge

Weitere, wichtige bauphysikalische Zusammenhänge, die in der Praxis zu einem erheblichen Heizenergie-Mehraufwand führen können, wurden bisher kaum beachtet:

Luft von 20° C und einer relativen Feuchte von 45% hat einen Wärmeinhalt (Enthalpie) von 36,7 kJ/kg (Kilojoule je Kilogramm). Um eine Wohnung mit einer relativen Feuchte von 70% auf eine normale Temperatur von 20° C zu heizen, wird ein Heizenergie-Mehraufwand von 26% gegenüber einer Wohnung mit einer normalen relativen Feuchte von 45% benötigt.

Tabelle

Die nebenstehende Tabelle zeigt den Heizenergie-Mehraufwand bei einer relativen Wohnungsfeuchte von über 45% bei Temperaturen von 20 bis 22°C im Vergleich zu überhöhten Werten relativer Luftfeuchte.


Energieeinsparung von mehr als 40 %

Dieser physikalische Zusammenhang ist völlig unabhängig von der konstruktiven Ausführung eines Gebäudes. Der so entstehende Heizenergie-Mehraufwand addiert sich zu den erhöhten Transmissionswärmeverlusten durch feuchte Baustoffe.


Rauchmelder als Lebensretter

Da bereits das Einatmen einer Lungenfüllung mit Brandrauch tödlich sein kann, ist ein Rauchmelder der beste Lebensretter in Ihrer Wohnung. Der laute Alarm der Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren. Wählen Sie den Feuerwehrruf 112.
Zigarettenrauch im Abstand von 1 m zum Rauchmelder und brennende Kerzen lösen bei qualitativ guten Rauchmeldern keinen Alarm aus.
Achten Sie auf Rauchmelder, die das Prüfzeichen WS tragen.

Rauchmelder als Lebensretter

Wo installiert man Rauchmelder?

Rauchmelder gehören an die Decke in die Raummitte und können mit den Schrauben und Dübeln, die dem Gerät beigefügt sind, einfach montiert werden. Rauchmelder sind etwa nur so groß wie eine Kaffeetasse, weiß und an der Decke unauffällig.


So schützen sie sich am besten

Mindestschutz:

  • Pro Etage 1 Rauchmelder im Flur

Erweiterter Schutz:

  • Kinder- und Schlafzimmer
  • Hobbyräume
  • Küchen mit Dunstabzug
  • Dachboden
  • Heizungskeller

Um Fehlalarme zu vermeiden, achten Sie darauf, dass die Rauchmelder nicht in Räumen eingesetzt werden, in denen Wasserdampf oder eine hohe Staubbelastung vorkommen kann.


Rauchmelder retten Leben

Die gefährlichsten Mythen:

  • "Wenn es brennt, habe ich mehr als zehn Minuten Zeit, die Wohnung zu verlassen."
    Irrtum, Sie haben durchschnittlich nur vier Minuten zur Flucht. Eine Rauchvergiftung kann sogar bereits nach zwei Minuten tödlich sein.
  • "Meine Nachbarn oder mein Haustier werden mich rechtzeitig alarmieren."
    Eine gefährliche Fehleinschätzung, wenn man nur zwei Minuten Zeit hat - besonders nachts, wenn Ihr Nachbar schläft und das Haustier im Nebenzimmer ist.
  • "Wer aufpasst, ist vor Brandgefahr sicher."
    Stimmt nicht. Elektrische Defekte sind häufige Brandursachen. Auch Brandstiftungen im Keller oder Hausflur sowie ein Brand in der Nachbarwohnung gefährden Sie ganz unverschuldet.


Brandtote sind Rauchtote

Täglich verunglücken zwei Menschen tödlich durch Brände, die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Die Mehrheit stirbt an einer Rauchvergiftung. Zwei Drittel aller Brandopfer wurden nachts im Schlaf überrascht. Denn Rauch ist schneller und lautloser als Feuer.
Die jährlichen Folgen in Deutschland: 600 Brandtote, 5000 Brandverletzte und 11Mrd. DM Brandschäden im Privatbereich.


Was tun, wenn es brennt

  • Bewahren Sie Ruhe. Geraten Sie nicht in Panik!
  • Verlassen Sie mit allen anderen Haushalts mitgliedern umgehend die Wohnung. Halten Sie sich nicht auf, um irgendetwas mitzunehmen.
  • Bewegen Sie sich bei dichtem möglichst in Bodennähe.
  • Halten Sie Türen und Fenster brennender Räume geschlossen, um eine Ausbreitung von Feuer und Rauch zu verhindern.
  • Rufen Sie die Feuerwehr (112) so schnell wie möglich an und nennen Sie Namen, Anschrift und Brandort.
  • Warnen Sie andere Hausbewohner.

Wo Sie Rauchmelder kaufen können

Rauchmelder können Sie erwerben im Elektrofachhandel, bei Sicherheitsunternehmen, Brandschutzfirmen und im Handel.


Worauf Sie beim Kauf achten sollten

  • Verwenden Sie nur optische Rauchmelder.
    Rauchmelder mit radioaktiven Präparaten sind in Deutschland nicht zugelassen.
  • Empfehlenswert sind batteriebetriebene Rauchmelder - sie bleiben auch bei Stromausfall funktionsfähig.
  • Das VdS-Zeichen steht für Sicherheit und Qualität.

Wohnungslüftung heute

Eine funktionierende Wohnungslüftung ist die zwingende Voraussetzung für ein gesundes Raumklima. Über das richtige, energiesparende und vor allem praxisgerechte Lüften herrscht nach wie vor große Unsicherheit. Es besteht erheblicher Erklärungsbedarf.


Das Problem Wohnungsfeinlüftung

Bei der Wohnungslüftung unterscheidet man zwei Lüftungsarten: Die möglichst vom Nutzer nicht zu beeinflussende Mindestlüftung, auch als Grund- oder Feinlüftung bekannt. Die vom Nutzer zu steuernde, je nach Belastung zusätzlich erforderliche Bedarfslüftung.

Im allgemeinen sind heute die Wohnungsnutzer mit der Lüftung ihrer Wohnungen überfordert. Kälte, Regen, Schnee, Sturm, Lärm oder Sicherheitsbedürfnis in der Nacht werden gerne als Gründe genannt, warum nicht häufiger gelüftet wird. Berufs- und urlaubsbedingte Abwesenheit oder Zeitmangel - dies sind nur einige weitere triftige Gründe, die Wohnungsnutzer von der regelmäßigen und doch so wichtigen Durchlüftung ihrer Wohnräume abhalten.

Die Wohnungslüftung wird auch deshalb vernachlässigt, weil der vielfältige Nutzen, den sie erfüllt, vom Bewohner nur unbewusst wahrgenommen wird. Doch die Folgen nicht ausreichender Wohnungslüftung sind schwerwiegend:


Folgen unzureichender Lüftung

  • Erhöhte relative Luftfeuchte in der Wohnung Energieverluste
  • Verminderte Schadstoffabfuhr Sauerstoffmangel Schimmelpilzbildung
  • Gesundheitliche Beeinträchtigungen
  • Schädigung der Bausubstanz
Brandt

Rauchwarnmelder für Wohnungsunternehmen

Mängelbilder

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